
Rückblick: Digital Information Day @ Doppelmayr – Wenn Industrieunternehmen über digitale Information sprechen
ICMS hat gemeinsam mit Doppelmayr am 7. Mai 2026 zu einem exklusiven Fachtag nach Wolfurt eingeladen. Die zentrale Frage: Wie bringt man technische Produktinformationen dorthin, wo sie gebraucht werden – vernetzt über Knowledge Graphen und ausgeliefert per Content Delivery ins Kundenportal, in die Dokumentationslösung oder den Ersatzteilkatalog? Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertreter von Doppelmayr Seilbahnen GmbH, SMA Solar Technology AG, SEW-EURODRIVE GmbH & Co. KG und Liebherr-IT Services GmbH.
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Ein Tag, vier Unternehmen, ein gemeinsames Fundament
Was alle Teilnehmenden eint ist die Überzeugung, dass technische Produktinformationen weit mehr sind als Handbücher und Datenblätter und dass ihre digitale Erschließung ein strategisches Thema ist. Denn sie sind das Rückgrat effizienter Service-, Wartungs- und Betriebsprozesse. Wie man dieses Potenzial hebt, welche Plattformen und Ansätze dabei helfen und wo die Grenzen des heute Machbaren liegen – genau darum ging es an diesem Tag.
Der Tagesablauf war bewusst zweigeteilt: Der Vormittag stand im Zeichen strategischer Impulsvorträge und detaillierter Projektvorstellungen. Nach der Mittagspause und einer Führung durch die Doppelmayr-Produktion folgten am Nachmittag weitere Tiefeneinblicke und eine offene Diskussionsrunde.
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Was die Unternehmen beschäftigt
Jedes Unternehmen präsentierte seinen aktuellen Stand, auch mit ehrlichem Blick auf Erfolge und Herausforderungen. Dabei kristallisierten sich themenübergreifend folgende Schwerpunkte heraus:
- Kundenportale und digitale Serviceprozesse
- KI-gestützte Service-Anleitungen und Chatbots
- Qualitätssicherung und Verlässlichkeit von KI-Systemen
- Verknüpfung von Produktstruktur und Dokumentation
- Harmonisierung heterogener Systemlandschaften
- Regulatorische Anforderungen durch die neue Maschinenverordnung
Die Bandbreite der vorgestellten Ansätze war groß, von dem Einsatz von Knowledge Graphs bis hin zu öffentlich zugänglichen Informationspunkten via QR-Code an der Maschine. Und doch waren die Herausforderungen dahinter bei allen Beteiligten verblüffend ähnlich.
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Unsere Beobachtungen
Was uns besonders beeindruckt hat, war die Bereitschaft aller Beteiligten, auch offen über Schwierigkeiten zu sprechen. Ob fehlende Akzeptanz bei internen Nutzern, unbefriedigende PIM-Systeme oder die Frage, wie man KI-Halluzinationen durch Quellenverweise minimiert – genau aus diesen ehrlichen Gesprächen entsteht echter Erkenntnisgewinn.
Genauso wertvoll war aber der Blick auf das, was bereits funktioniert: Zu sehen, wie andere Unternehmen komplexe Herausforderungen lösen und welche Ansätze sich in der Praxis bewähren, gibt Orientierung und die Bestätigung, dass man selbst auf dem richtigen Weg ist.
Gleichzeitig wurde klar, dass ein Knowledge Graph für alle Beteiligten mehr als ein Werkzeug ist. Er kann die strategische Grundlage sein, auf der die digitale Informationsarchitektur der Zukunft aufgebaut wird.
Fazit
Der „Digital Information Day @ Doppelmayr" hat gezeigt, dass die Herausforderungen rund um technische Produktinformationen zu groß sind, und die Erkenntnisgewinne zu wertvoll, um sie jeweils alleine zu lösen. Das Interesse an einer Fortsetzung war am Ende des Tages deutlich spürbar. Wir sind überzeugt, dass dieses Format das Potenzial hat, zu einer festen Institution in der Community rund um semantisches Informationsmanagement im Maschinenbau zu werden.
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Sie wollen beim nächsten Austausch dabei sein? Sprechen Sie uns an! Wir freuen uns über Unternehmen, die ähnliche Fragen bewegen und den Mut haben, offen darüber zu sprechen.






